News > BÖP-JournalistInnenpreis 2022: Psychische Gesundheit braucht mehr Öffentlichkeit

am 25.10.2022
JournalistInnen brillieren mit Beiträgen – Das sind die PreisträgerInnen

Wien (OTS) - Am 22. Oktober 2022 fand die Preisverleihung des BÖP-JournalistInnenpreises 2022 im Rahmen des Tages der Psychologie in den Wappensälen des Wiener Rathauses statt. Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) prämierte damit erstmals herausragende journalistische Beiträge, die einen wichtigen Beitrag zu mehr Bewusstsein von psychischer Gesundheit leisten.

Eine hochkarätige Fachjury, zusammengesetzt aus VertreterInnen aus Wissenschaft, Journalismus und Psychologie, wählte die PreisträgerInnen aus. Der Entscheidung der Jury ging eine umfassende Beurteilung der 38 Einreichungen voraus. Neben den Kriterien journalistischer Qualität (Objektivität, Relevanz, Aktualität, Faktentreue usw.) sollten die eingereichten Beiträge das Wissen über psychische Erkrankungen fördern, einer Stigmatisierung jener Erkrankungen entgegenwirken und die Wichtigkeit psychischer Gesundheit hervorheben.

„Psychische Gesundheit muss stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und das Wissen darüber verbreitet werden!“ plädiert BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger. „Nur so haben wir eine Chance betroffene Menschen rechtzeitig aufzufangen.“

Platz 1 des BÖP-JournalistInnenpreises 2022 ging an Eva Liebentritt (ORF). Sie bestach mit ihrer suizidpräventiven Berichterstattung für die ORF-Sendung „Fannys Friday“ mit dem Beitrag „Wenn alles zu viel wird: Suizidgedanken bei Jugendlichen“.

„Ein wichtiger Beitrag – der auf spektakuläre Momente verzichtet aber illustriert, wie durch den Lockdown Familien belastet und bereits vulnerable Jugendliche in suizidale Situation getrieben werden können. Die Sendung appelliert besonders an Jugendliche offener mit psychischen Erkrankungen umzugehen“ so a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger über den Beitrag der Gewinnerin Liebentritt.

Platz zwei des BÖP-JournalistInnenpreises 2022 ging an Martina Madner (Wiener Zeitung) mit ihrem Beitrag „Gewalt gegen Frauen: Toxische psychische Gewalt“. Die Journalistin gibt in diesem unter anderem einen Überblick über Hilfsangebote und zeigt Wege auf, wie man sich aus einer gewaltvollen Beziehung befreien kann.

Platz drei ging an Yilmaz Gülüm (ORF), der mit seinem Beitrag „Fragen an Menschen mit psychischen Erkrankungen“ brillierte. Die unkomplizierte und offene Machart, sowie der Mut der ProtagonistInnen dieses vorbildhaften Beitrages, haben die Jury zur Gänze überzeugt.

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen bedankt sich bei allen TeilnehmerInnen für die hochkarätigen Einsendungen, sowie der Fachjury führ ihre Unterstützung und Expertise.
PreisträgerInnen des BÖP-JournalistInnenpreises 2022:

- Platz 1: Mag.a Eva Liebentritt: „Wenn alles zu viel wird: Suizidgedanken bei Jugendlichen.“
- Platz 2: Mag.a Martina Madner: „GEWALT GEGEN FRAUEN: Toxische psychische Gewalt“
- Platz 3: Yilmaz Gülüm, MA: „Fragen an Menschen mit psychischen Erkrankungen“

Jury-Mitglieder des BÖP-JournalistInnenpreises 2022:

- Präsidentin a.o. Univ. Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger – Berufsverband Österreichischer PsychologInnen
- a.o. Univ. Prof.in Dr. Karin Gutierrez-Lobos - Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
- Mag. Brigitte Handlos – Journalistin
- Univ. Prof. Dr. Günter Klug - pro mente Austria
- Dekanin Univ.-Prof.in Dipl-Psych.in Dr.in Barbara Schober – Universität Wien

Rückfragen & Kontakt:

Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP)
Christina Rieger, BA, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0670/35 41 296, presse@boep.or.at

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Quelle: OTS0071, 24. Okt. 2022, 10:37


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