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Interview von Katerina Albrechtowitz

F: Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Menschen, welche Unterstützung suchen, um nach Möglichkeit rascher die Lebensqualität zum jeweiligen Thema zu verbessern bzw. nach Lösungen und deren Umsetzungen zu suchen.

Menschen mit Stress- und/ oder anderen Belastungen, die länger als 6 Monate andauern.


F: Welche KlientInnen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

KlientInnen mit Drogensuchterkrankungen bitte zu anderen ExpertInnen bzw. spezialisierten Einrichtungen, weil ich zu diesem Thema nur wenige Erfahrungen habe.

F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Aus meiner Tätigkeit als Familien-Lebens- und Sozialberaterin ist der Wunsch erwachsen, bei Bedarf auch vertiefend und psychotherapeutisch arbeiten zu können.

Das hat sich noch weiter entwickelt mit der Ausbildung zur Traumatherapeutin nach Fred Gallo.


F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Ich wollte schon seit der Matura Menschen dabei unterstützen das Leben bzw. dessen Herausforderungen, Krisen leichter überwinden zu können.
Deshalb wollte ich zuerst andere berufliche Lebenserfahrungen sammeln um meinen Horizont zu erweitern.


F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Warmherzigkeit, Geduld, aktiv Zuhören, Wertschätzung, Zuversicht, Sicherheit, Zulassen und Abgrenzen können, Feinfühligkeit, sich in andere hineinversetzen können

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Laufende Anerkennung und Wertschätzung, sowie konstruktives Feedback von meinen KlientInnen als Psychotherapeutin
von meinen BerufskollegInnen als Bezirkskoordinatorin,
als Bereichsleiterin der Personal-Sozial-und Outplacmenteabteilung bei Phönix Ostarrichi


F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

systemisches Arbeiten, großes intensives Erfahrungsfeld in vielen Themen- und Lebensbereichen, praktisches miteinander arbeiten, lösungsorientiertes Arbeiten nach Möglichkeit, Traumatherapie nach Fred Gallo

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ja, ÄrztInnen, Orthopäden, PsychiaterInnen, PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen,OsteopathInnen, Sportwissenschaftler, Jugendwohlfahrt, Gericht, Heime, Krankenhaus, BesuchsbegleiterInnen, psychosoziale ProzessbegleiterInnen

sowie mittels Berufsvertretungsthemen mit anderen PsychotherapeutInnen als Bezirkskoordinatorin des NÖLP Baden.= NÖ Landersverband der PsychotherapeutInnen


F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Derzeit aufgrund der Coronakrise sind keine Veranstaltungen geplant.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Menschen dabei unterstützen zu können, ihre Betrachtungs- und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, wieder unterwegs in der bewussten Gestaltung zu mehr individuellem Wohlbefinden, Lebensqualität, Entspannungs- und Genußfähigkeit, guten Schlaf, Zufriedenheit.
Gemeinsam Arbeitsaufträge, Ziele definieren, benennen und Lösungsschritte erarbeiten.
Als Person selbst strebe ich keine andere Position an.


F: Was bedeutet für Sie Glück?

Selbstbestimmt und mit einer guten Portion Selbstbewusstsein das eigene Leben gestalten, gemeinsam mit anderen, wie PartnerInnen, Familie, Kinder, soziale Umfelder usw.. Dabei mittels des Gesprächs inidviduelle Lösungen entwickeln, bei denen meine Bedürnisse und die der anderen Platz zur Umsetzung haben.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Da ich laut meiner derzeitigen Betrachtungsweise als Erwachsene selbstverantwortlich für meine Wünsche zuständig bin und damit selber die Gute Fee, liegt es an mir selbst welche Prioritäten ich in den verschieden Lebensbereichen setze. Dabei achte ich darauf, neben all den Anforderungen und Erfordernissen des Alltags bewusst meine jeweiligen Bedürfnisse wahrzunehmen und auf sie einzugehen.
Anders gesagt, ob Familie, Freizeit oder Beruf:' Als hilflose Helferin, ohne auf mich zu schauen, werde ich auch für andere nicht lange hilfreich sein!'


F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Universalmesser, eine Lupe und ein Gefäß, um Trinkwasser herstellen zu können

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Wähle bewusst deine Sichtweisen: ' Ist das Glas halbleer oder halbvoll? '
Wie, was und wem gegenüber will ich über ein Problem oder herausforderndes Ereignis in beispielsweise 5 Jahren erzählen können?


F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Was möchten Sie zu dem Thema Beziehungen sagen?

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

.....ob in der Beziehung zu anderen oder zu mir selbst.......Ich denke, dass es wichtig ist, sich dem realen Spannungsfeld zwischen Nähe und Autonomie bewusst zu sein und bedürfnisgerecht zu gestalten.





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