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Interview von Mag. Markus Amann

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Ein Hauptgrund ist sicherlich Neugierde. Unterschiedlichste Menschen aus verschiedensten Berufsfeldern kommen in meine Praxis. Ich selbst habe auch die Gelegenheit, immer wieder neue Organisationen kennenzulernen. Daher lerne ich jeden Tag dazu.

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Natürliches Interesse, volle ungeteilte Aufmerksamkeit, Mehrperspektivität - d.h. die Fähigkeit, eine Situation aus möglichst vielen Blickwinkeln betrachten zu können, sowie die Fähigkeit, sich leichtfüßig in unterschiedlichen sozialen Umfeldern zu bewegen. Außerdem Einfachheit, Pragmatismus und menschliche Wärme.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Weil sie mich interessieren.

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Mein Selbständigwerden als Supervisor und die Vergrößerung meiner Praxis. Es gibt nur wenige in Österreich, die ausschließlich mit diesem Beruf ihren Lebensunterhalt verdienen.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Dadurch dass ich qualitativ hochwertige Supervision anbiete. Ich arbeite mit einem breitgefächerten Instrumentarium von Interventionen und wende diese sehr individuell an. Ich lehne mich nicht nur zurück und höre zu, sondern greife immer wieder aktiv und kreativ in den Reflexionsprozess ein.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Das ist für mich selbstverständlich. Mehr Augen sehen mehr und mehr Herzen fühlen mehr. Beispielsweise arbeite ich bei Teamklausuren prinzipiell nur mit einer zweiten Supervisorin. Das verlangt die Professionalität.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ja. Ein Beispiel: Mein neuestes Angebot nennt sich SELBSTCOACHING (siehe download). Es handelt sich um einen 6 Abende dauernden Kurs, der für alle Berufsgruppen offen ist und sowohl für Selbständige als auch Angestellte gedacht ist. Es geht dabei einfach darum, wieder mehr zu lernen, die eigene Lebensqualität mit Engagement und Inspiration, bewußt, und mit sehr einfachen Mitteln zu verbessern. Der Kurs beginnt am 13. September 2007 mit einem Vortrag. In diesem Vortrag werde ich einen Überblick über den Inhalt des Kurses geben und auf einige Grundlagen des Selbstcoachings eingehen.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Ich möchte mich noch mehr mit der Supervision ganzer Organisationen befassen und das Wissen, welches dazu notwendig ist erweitern und vertiefen.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Voll und ganz im Augenblick zu leben und in Bewegung zu bleiben, und andere Menschen dazu zu inspirieren, beherzt und mit einem Sinn für Humor zu leben.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Ich würde sie bitten, mir noch etwas Zeit zu geben, damit ich das Ganze mit meiner Supervisorin besprechen kann. Gut Ding braucht Weile.

F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Das Buch "Turning the mind into an Ally" von Sakyong Mipham(deutsche Übersetzung: "wie der weite Raum" dtV), ein gutes Messer und ein Feuerzeug.

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Beginne wo du bist!

F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Verraten sie mir bitte ein Lied, das sie besonders lieben?

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

"Good Old-Fashioned Lover Boy" von Freddie Mercury/ Queen.





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