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Psychiater:innen kritisieren unrichtige und irreführende Berichterstattung

Wien (OTS) - In der vom Sender ATV produzierten Serie „Orte des Schreckens“ geht es um „Orte, die das Böse anziehen“. In diesem Zusammenhang wurde auch das Krankenhaus Rankweil (Valduna), ein Schwerpunktkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie, genannt (Sendetermin 3.3.2023 um 20:15 Uhr).

Die Verantwortlichen der Österreichisches Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) sind entsetzt, dass eine Krankenanstalt, die eine große Zahl von Kranken auf hohem fachlichen Niveau versorgt, auf Grund einer haarsträubenden Zusammenstellung teilweise dubioser Fakten als „Ort des Schreckens“ tituliert und mit dem nicht näher definierten „Bösen“ in Zusammenhang gebracht wird. Völlig zusammenhanglos werden „unheimliche“ Vorfälle und vermeintliche „Tatsachen“ aus dem Zusammenhang gerissen bzw. falsch dargestellt. Aus diesem Grund hat sich die ÖGPP in einer Stellungnahme an die Geschäftsführung der ATV Privat GmbH gewandt.

Die ÖGPP ist schockiert über die Verantwortungslosigkeit gegenüber psychisch Kranken, die auf Behandlungen im Krankenhaus Rankweil angewiesen sind. Die Kernaussage, dass es sich dabei um einen „Ort des Schreckens“ und des „Bösen“ handeln soll, ist wohl für jeden Zuseher beunruhigend. Umso mehr werden psychisch Kranke verunsichert. Diese Sendung ist geeignet, Menschen davon abzuhalten, notwendige, manchmal sogar lebensnotwendige Behandlungen in Anspruch zu nehmen.

Orte der Krankenbehandlung als Orte des Schreckens darzustellen, ist aus Sicht der ÖGPP strikt abzulehnen. Rund 25% der Bevölkerung leiden im Laufe eines Jahres unter einer psychischen Erkrankung. Die Verantwortlichen der ÖGPP fassen zusammen: „Wir gehen davon aus, dass ATV von dieser großen Gruppe der Bevölkerung und deren Familienangehörigen nicht als Sender des Schreckens wahrgenommen werden möchte.“

Rückfragen & Kontakt:

Büro der ÖGPP
Tel: +43 1 9144180
E-Mail: office(at)oegpp. ...
Quelle: OTS0013, 17. März 2023, 08:02

"Aktuelle Gesundheitsstudie belegt: mehr psychische Probleme bei Jugendlichen

Mehrere Lockdowns, Home-Schooling, Maskenpflicht und Abstandsregeln – die vergangenen drei Jahre der Corona-Pandemie waren für Kinder und Jugendliche mehr als fordernd. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Newsletter Linz newsletter@MAG.LINZ.AT vom 17.03.2023

Zitat: science.apa.at 15.03.2023, 13:06

"Im Rahmen des Projekts ICON - Immersive Co-Creation Hub wird an der FH JOANNEUM eine Methodik für die Zusammenarbeit im virtuellen Raum entwickelt, ein interdisziplinär vernetztes Kollaborationslabor aufgebaut und so eine sozio-technologische Basis geschaffen. [...]"

Den gesamten Beitrag finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: science.apa.at 15.03.2023, 13:06

Gesundheitsministerium intensiviert Schwerpunkt auf psychische Gesundheit von Jugendlichen

Wien (OTS) - Die HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) ist die größte europäische Kinder- und Jugendgesundheitsstudie. Sie wird in enger Kooperation mit dem Europabüro der WHO von einem interdisziplinären Forschungsnetzwerk aus 51 Ländern und Regionen im Vier-Jahres-Rhythmus durchgeführt. In Österreich wird die HBSC-Studie vom Gesundheitsressort beauftragt und vom Bildungsressort unterstützt. Die Ergebnisse dienen gerade jetzt, nach zwei Jahren Corona-Pandemie, als wichtige Gradmesser und bieten die Grundlage für anstehende gesundheitspolitische Entscheidungen. ****

Für die im Schuljahr 2021/22 durchgeführte Studie wurden Daten von 7.099 Schülerinnen und Schülern der Schulstufen 5, 7, 9 und 11, also im Alter von ungefähr 11 bis 17 Jahren, aus allen Bundesländern ausgewertet. Rosemarie Felder-Puig, nationale Studienleiterin und Gesundheitsexpertin an der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) fasst zusammen: „Die Ergebnisse bestätigen das Bild, das andere internationale und nationale Studien, die während der Corona-Pandemie veröffentlicht wurden, schon gezeigt haben: Die psychische Gesundheit der jungen Menschen hat sich weiter verschlechtert.“

Jugendliche Mädchen psychisch stärker belastet als Burschen

Besonders fällt dieses Mal der Unterschied zwischen den Geschlechtern zu Ungunsten der Mädchen auf. Wohl wiesen Mädchen ab ca. 13 Jahren auch in der Vergangenheit bei der psychischen Gesundheit schlechtere Werte als Burschen auf, jedoch waren die Geschlechtsunterschiede dieses Mal bei folgenden Indikatoren wesentlich größer als bei der letzten Erhebung im Jahr 2018. 44 Prozent der Mädchen und 25 Prozent der Burschen sind häufig gereizt oder schlecht gelaunt, 35 Prozent versus 18 Prozent sind häufig nervös und 30 Prozent zu 12 Prozent sind häufig niedergeschlagen. Bei den wegen der Pandemie erstmals erhobenen Symptomen lauten die Ergebnisse: ...
Quelle: OTS0026, 13. März 2023, 09:14

Zitat: www.graz.at 14.03.2023

"Zweiter Internationaler Long Covid Awareness Day [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.graz.at 14.03.2023

Aktualisierter Ratgeber der MedUni Wien im MANZ-Verlag erschienen

Wien (OTS) - Zunehmende Trockenheit und Schneearmut im Winter, Dürren und Hochwässer im Sommer: Die Klimakrise hat deutliche Züge angenommen – auch in Hinblick auf die Gesundheit. Die Dringlichkeit des Themas veranlasste die MedUni Wien zur Aktualisierung des Buchs „Klimawandel und Gesundheit“. Die Neuauflage ist kürzlich unter dem Titel „Gesundheit in der Klimakrise“ erschienen und wurde gestern im Rahmen des „Tags der Medizinischen Universität Wien“ präsentiert. In ihrem Ratgeber spannen Hans-Peter Hutter und ein Autor:innenteam vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien einen thematischen Bogen von den Folgen von Extremwetterereignissen über die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen auf die psychische Gesundheit bis hin zu Zusammenhängen mit der Biodiversitätskrise und anderen wenig beachteten Aspekten: Laut neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen erhöhen etwa länger andauernde Belastungen mit Luftschadstoffen nicht nur die Gefahr einer Ansteckung mit SARS-CoV-2, sondern auch das Risiko, an COVID-19 zu erkranken und zu versterben.

Der enge Zusammenhang zwischen Klimawandel und Luftschadstoffen wurde von der Wissenschaft bereits in zahlreichen Studien aufgezeigt. Die intensiven Forschungen zu SARS-CoV-2 der vergangenen drei Jahre haben nicht nur Erkenntnisse zum Virus selbst hervorgebracht, sondern auch zu dem in der Öffentlichkeit wenig bekannten messbaren Einfluss von Luftverunreinigungen auf Infektionskrankheiten: Stickstoffoxide und Feinstaub, die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen, verlängern die Überlebensfähigkeit von Viren in der Atmosphäre und erhöhen somit das Ansteckungsrisiko. Eine Untersuchung aus Norditalien von 2020 zeigte, dass bereits ein Anstieg von nur einem Millionstel Gramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel zu fünf Prozent mehr Ansteckungen mit SARS-CoV2 führen kann. Bezogen auf 100.000 Menschen ergeben sich daraus 300 zusätzliche ...
Quelle: OTS0029, 14. März 2023, 09:05

BÖP warnt seit Jahren vor Anstieg psychischer Erkrankungen unter Kindern und Jugendlichen

Wien (OTS) - Depressionen, Ängste, Schlafprobleme. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat nicht nur während der Coronapandemie gelitten - durch Krieg, Teuerung und Klimakrise ist ein Ende der psychischen Dauerbelastung noch lange nicht in Sicht.

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) nimmt die aktuellen Zahlen der HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children Study) zum Anlass, um erneut auf die Wichtigkeit eines lückenlosen Gesundheitsversorgungsystems hinzuweisen. Es darf nicht länger akzeptiert werden, dass nur jene Menschen psychologische Hilfe erfahren, die sich diese finanziell leisten können.

Besonders Mädchen kämpfen mit Folgen psychischer Belastung

Dem OECD-Bericht 2022 zufolge litt fast jeder zweite junge Mensch in Europa während der Pandemie unter psychischen Problemen und erhielt dafür nicht die notwendige Hilfe. In Österreich traten 2021 etwa bei 41% der 18- bis 24-Jährigen Symptome einer Depression auf.

Die Österreich-Auswertungen zur internationalen HBSC-Studie, bei der rund 7.000 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren zwischen November 2021 und Juli 2022 befragt wurden, sind nicht weniger besorgniserregend. Demnach kämpfen besonders Mädchen mit den Folgen der psychischen Dauerbelastung.

Die aktuellen Studienergebnisse zeigen im Vergleich zu den Erhebungen 2018 einen deutlichen Trend: Während Jungen stabile Werte aufweisen, sind vor allem bei älteren Mädchen Verschlechterungen zu beobachten. 40% berichten von Verstimmungen und Gereiztheit, 30% davon geben an häufig niedergeschlagen zu sein.

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel Zeit, die wir nicht nutzen“

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen fordert schon seit Jahren einen Ausbau der Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche. In Österreich gibt es eine eklatante ...
Quelle: OTS0140, 14. März 2023, 13:26

Wien (OTS) - Die Projektpräsentation für das Center for Translational Medicine fand heute im Rahmen des „Tags der Medizinischen Universität Wien“ in Anwesenheit von Wissenschaftsminister Martin Polaschek, Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, MedUni Wien-Rektor Markus Müller und AKH Wien-Direktor Herwig Wetzlinger statt. Am MedUni Campus AKH im 9. Wiener Gemeindebezirk werden bis 2025 gemeinsam von Bund und Stadt Wien auf mehr als 14.000 m² die baulichen Voraussetzungen für den Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung geschaffen. Das neue Zentrum folgt dem Grundsatz der translationalen Medizin („Vom Labor zum Krankenbett und zurück ins Labor“) und ist darauf ausgerichtet, neue wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst rasch für die Versorgung der Patient:innen verfügbar zu machen.

Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsminister Martin Polaschek: „Wissenschaft und Forschung beeinflussen unser Leben tagtäglich positiv. Was in der Forschung beginnt, landet früher oder später bei uns – sei es Zuhause, in der Schule oder am Krankenbett. Diesen Bogen aus den Erkenntnissen der Wissenschaft, der Überprüfung durch Forschung bis hin zur Anwendung in unserem Leben spannt das Center for Translational Medicine der Medizinischen Universität Wien. Am MedUni Campus AKH schaffen wir nun gemeinsam die baulichen Voraussetzungen, um die Grundlagenforschung und die klinische Anwendung auch räumlich miteinander zu verbinden. Die Ergebnisse daraus ermöglichen moderne und zielgerichtete Behandlungsmethoden für die Patient:innen und liefern somit die Basis für die zukünftige Gesundheitsversorgung in Österreich.“

Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport der Stadt Wien: „Vom Labor zum Krankenbett und wieder zurück ins Labor – wo könnte dieses Leitmotiv der translationalen Medizin besser verwirklicht werden als auf dem Gelände des AKH Wien, dem größten Krankenhaus Österreichs mit seiner besonderen Stellung innerhalb des Gesundheitswesen in Wien wie in ganz Österreich. ...
Quelle: OTS0102, 13. März 2023, 12:45

Patient*innen profitieren davon, dass Ergotherapeut*innen sich mit psychischer Gesundheit auseinandersetzen.

Wien/Salzburg (OTS) - Ergotherapeut*innen wissen, dass der Wegfall von Alltagsstrukturen, Handlungsrollen und bedeutungsvollen Betätigungen zu einer starken psychischen Belastung führt und wie Erkrankungen, finanzielle Ängste und existentielle Sorgen einen negativen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit hat.

Fachtagung von Ergotherapie Austria

Die Auseinandersetzung mit dem Thema psychische Gesundheit ist sowohl Aufgabe als auch Herausforderung für Ergotherapeut*innen. Einerseits ist es natürlich wichtig, dass ich mich um meine eigene Gesundheit kümmere. Nicht nur um meine körperliche, sondern auch um meine psycho-soziale Gesundheit. Nur wenn ich mich gesund fühle, fühle ich mich auch in meiner alltäglichen Arbeit als Ergotherapeutin kompetent. Und von meinem ergotherapeutischen Wissen über die Zusammenhänge zwischen bedeutungsvoller Betätigung, Alltag, Handlungsrollen, Teilhabe und Gesundheit profitieren meine Klient*innen., bringt eine Ergotherapeutin aus Wien die Relevanz des Themas für sich und ihren Alltag auf den Punkt.

Die diesjährige Fachtagung von Ergotherapie Austria mit dem Titel „Psychische Gesundheit – Aufgabe und Herausforderung für mich und meine Patient*innen“ von 10. bis 11. März in Salzburg widmet sich aus verschiedenen Blickwinkeln dem Thema. Neben ergotherapeutischen Vorträgen und Workshops gibt es auch zwei Keynote-Vorträge von Mag.a Christina Beran, Vizepräsidentin des Berufsverbandes der Österreichischen PsychologInnen und Univ.-Prof. Dr. Paul Plener. Über 210 Ergotherapeut*innen nehmen an der Fachtagung teil um sich weiterzubilden, auszutauschen und neue Erkenntnisse und Impulse in den ergotherapeutischen Alltag mitzunehmen und dort zu integrieren.

Ergotherapie

Ergotherapie ist eine gesetzlich geregelte Gesundheitsdienstleistung mit dem Ziel, Menschen bei der Durchführung von für sie bedeutungsvollen ...
Quelle: OTS0012, 9. März 2023, 08:00

Zitat: www.kathpress.at 06.03.2023 12:55

"Linzer Spital will Prävention von Nierenleiden möglichst früh verankern und berichtet von ‘hoher Erfolgsquote’ bei Nieren-Transplantation [...]"

Die gesamte Meldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.kathpress.at 06.03.2023 12:55

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