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Was bedeuten für Sie die Begriffe "Interdisziplinarität"/"interdisziplinär"?
Interdiszisplnarität bedeutet für mich, über den eigenen Tellerrand zu schauen und bereit zu sein, einzusehen, dass man nicht der allwissende 'Guru' ist, sondern nur Unterstützung für einen Bereich des Lebens. Hilfe anzunehmen ist die Qualität unserer Klienten. Wir sollten sie selbst auch haben.
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Wo und wie arbeiten Sie selbst interdisziplinär in Ihrer eigenen praktischen Berufstätigkeit?
Ich arbeite als Lebensberaterin in verschiedenen Bereichen, in denen unterschiedliche Kooperationen angesagt sind. Im Bereich der Esstörungen sind das ÄrtzInnen und ErnährungsberaterInnen, im Bereich der Berufsorientierung Arbeitsmarkt-ExpertInnen und beim Thema 'Krise' ist eine Kooperation mit UnternehmensberaterInnen, SteuerberaterInnen und JuristInnen angesagt.
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Was ist Ihr größter persönlicher Erfolg im interdisziplinären Bereich?
Im Verein Cocoon-Zentrum für psychosomatische Kompetenz vereinigen wir unterschiedliche Kompetenzen aus den Bereichen Medizin, Coaching und Ernährungswissenschaft an einem Ort. Hier wird nicht nur praktisch interdisziplinär gearbeitet, sondern auch wissenschaftliche Forschung betrieben.
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Welche Beiträge werden Sie am Kongress als Referent/in präsentieren?
Krise als Chance - ein bereichsübergreifendes Beratungsfeld.
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Was waren Ihre Beweggründe, gerade Ihr Thema zu wählen?
Das erklärt sich vielleicht aus meiner beruflichen Vergangenheit als Steuerberaterin und Unternehmensberaterin. Gerade die finanzielle oder unternehmerische Krise ist eine, die nach interdisziplinärer Beratung schreit. Da ich die Thematik aus mehreren Beratungs-Perspektiven kenne ist es mir ein Anliegen, hier Kooperationen im Interesse sowohl der KlientInnen als auch der BeraterInnen zu initiieren.
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Was können TeilnehmerInnen am Kongress von Ihrem Beitrag/Ihren Beiträgen erwarten?
Wir werden das Thema sehr praxisorientiert präsentieren und den jeweils betroffenen BeraterInnen einen Eindruck davon geben, was außerhalb ihrer Kanzlei oder Praxis an Ressourcen benötigt wird. Wir freuen uns, wenn es dazu anregt, sich untereinander oder auch mit uns zu vernetzen.
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Was erwarten Sie selbst vom bestNET.Kongress 2007?
Viele interessante Vorträge und regen Austausch mit KollegInnen der eigenen und fremder Beratungs-Branchen.
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Auf welche Beiträge von anderen ReferentInnen freuen Sie sich selbst?
Da ich mich mit dem Thema Essstörung befasse natürlich die Beiträge von Dr.Böck und Bischof zu diesem Thema, aber auch z.B. das Wertorientierte Motivationscoaching von Dr. Brgitte Ettl klingt sehr interessant.Natürlich interessiert mich als ehemalige Wirtschaftstreuhänderin auch der Beitrag des Kollegen Mag. Klaus Hübner.
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Gibt es noch etwas, was Sie den InteressentInnen und Kongress-TeilnehmerInnen sagen möchten?
Ich freue mich auf anregende Diskussionen, sei es zu unserem Beitrag oder zu anderen Themen. Austausch und Vernetzung ist unerlässlich, denn wir sind dann gute BeraterInnen, wenn wir uns selbst nicht für allwissend halten!
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