ExpertInnenSlateff Angela




Zurück zu allen Suchergebnissen

Interview von Mag. Angela Slateff, BSc

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Einerseits der Wunsch, direkt und unmittelbar mit Menschen zu arbeiten.
Andererseits die persönliche Erfahrung mit einem nahen Angehörigen, der durch ein Ereignis Sprache und Kommunikationsfähigkeit verloren hatte.


F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Einfühlungsvermögen, soziale und emotionale Intelligenz, Humor, Toleranz, Geduld, Empathie, Interesse am Gegenüber, Spontaneität sowie der Mut, sich überraschen zu lassen.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Neurologie (v.a. neurologische Sprach- und Sprechstörungen):
Weil es mir ein Anliegen ist, Menschen wieder die Möglichkeit zu geben, zu kommunizieren und sich mitzuteilen - in der jeweils individuell möglichen Form.

Geriatrie:
Weil dieser Bereich spannend und ungeheuer vielseitig ist und die Geriatrie nicht umsonst als die 'Königsdisziplin' in Therapie und Pflege gilt.
Und weil das Leben noch lange nicht vorbei ist, bevor es vorbei ist.


F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Mich im richtigen Moment für den (für mich) richtigen Beruf entschieden zu haben.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ja. Mit ÄrztInnen (v.a. HNO, Neurologie, Physikalische Medizin, Pulmologie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde etc.) und TherapeutInnen (v.a. Physiotherapie, Ergotherapie, Diätologie, klinische Psychologie, Massage).
Erst die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der Austausch mit KollegInnen ermöglicht ein umfassendes und ganzheitliches Bild von den PatientInnen und erweitert den Blick.


F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ja, bisher interdisziplinäre interne Fortbildungen zum Thema Schluckstörungen.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Meinen therapeutischen Blick zu erweitern und zu vertiefen.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Freude am Leben und am eigenen täglichen Tun.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Nur einen: dass sie morgen bitte wiederkommt.

F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Endlospapier, eine Kiste voller Bleistifte und Blumensamen.

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Johann Wolfgang v. Goethe)





Zurück zu allen Suchergebnissen

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult · Weitere Projekte von T3consult: www.lehre.at · www.diebestenlehrbetriebe.at · www.diebestenlehrstellen.at · www.ethnologie.at
Datenschutz-Erklärung