Selbsthilfe-OrganisationenFeuerball e.V.




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Interview von Feuerball e.V.

F: Wie würden Sie jemanden, der Ihre Organisation noch nicht kennt, diese in drei Sätzen beschreiben?

Unser Verein Feuerball unterstützt Kinder und Jugendliche sowie deren Familien nach Brandverletzungen. Sowohl Verbrennungen als auch Verbrühungen stellen die Familien vor große Probleme. Wir veranstalten jährlich ein kostenloses einwöchiges Sommercamp für die Kinder und Jugendliche, damit sie sich untereinander austauschen können. Des Weiteren halten wir Präventionsvorträge in Schulen und Kindergärten. Auch finanzielle Unterstützung für die Familien zählt zu unseren Aufgaben, da durch den Unfall und die damit einhergehenden Anschaffungen (spezielle Kompressionsanzüge etc.) oft großer finanzieller Schaden entsteht. Selbstverständlich stehen wir jederzeit für Rat in Sachen Pflege, Schuleingliederung, Zukunftsfragen etc. zur Verfügung.

F: Wann wurde Ihre Selbsthilfe-Organisation gegründet?

Unser Verein wurde (damals noch als reiner Elternverein) im September 1995 von der Gründerin der Brandverletzteneinheit im LKH Graz gegründet.

F: Wie oft finden Treffen Ihrer Selbsthilfe-Organisation statt?

Wir veranstalten einmal im Jahr ein einwöchiges Sommercamp und mehrmals jährlich Tagesausflüge. Zwischendurch betreuen wir die Familien telefonisch oder machen Besuche zuhause.

F: Wie groß ist die Gruppe meistens?

Meistens haben wir ca. 15 Kinder bei den Veranstaltungen dabei. Die Gesamtzahl der Betroffenen im Verein beträgt aber um die 50 Jugendlichen bzw. Kinder sowie deren Eltern.

F: Haben Ihre Mitglieder/TeilnehmerInnen auch außerhalb der Treffen miteinander Kontakt?

Im Grunde ist das sogar das Ziel unseres Vereins. Viele Kinder machen sich die Termine für Korrekturoperationen aus, sodass sie zusammen im Krankenhaus liegen können. Viele jahrelange Freundschaften sind durch unseren Verein bereits entstanden.

F: Arbeiten Sie mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen (ÄrztInnen, TherapeutInnen, BeraterInnen, Beratungsstellen)?

Selbstverständlich. Wir arbeiten einerseits vereinsübergreifend sowohl österreichweit als auch mit anderen internationalen Vereinen. Zusätzlich haben wir im Vorstand Ärzte, welche für Brandverletzungen spezialisiert sind. Einer unserer Aufgaben ist es auch Ärzte für gewissen evtl. kompliziertere Operationen zu vermitteln. Z.B. sind wir mit einem Jugendlichen nach Amerika in eine Spezialklinik geflogen.

F: Welche Art der Unterstützung ist für Ihre Selbsthilfe-Organisation am hilfreichsten?

Die wohl größte Unterstützung für unseren Verein ist die Mundpropaganda. Je mehr Leute über uns bescheid wissen, desto mehr Betroffene können wir erreichen und ihnen helfen. Des Weiteren sind wir natürlich auf finanzielle Mittel angewiesen und freuen uns über kleine oder große Spenden.

F: Könnten Sie sich vorstellen, mit einem Sponsor zusammenzuarbeiten oder arbeiten Sie bereits zusammen?

Neben einigen wenigen großen Sponsoren unterstützen uns vor allem Privatpersonen. Die Aktivitäten werden ausschließlich über Spenden finanziert und so sind wir über jede Unterstützung dankbar.





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